Informieren
Last Minute
Flüge
Hotel
Ausrüstung
Australien!

Beitrag an einen Freund schicken | Als PDF anzeigen | RSS

Google
 

Reisemagazin - USA

Salem: Hexen und Abenteurer

Wenn sich abends in der Kneipe die Sagen über Hexen und Seeräuber häufen. Wenn Strände unter den nackten Füßen plötzlich zu singen beginnen. Wenn am Straßenrand vielgiebelige Häuser mit verborgenen Wendeltreppen oder kuriose Schlösser mit Riesenorgeln auftauchen. Und wenn sich Wale, unbekümmert von Touristenaugen, in der Sonne aalen – dann befindet man sich unter Garantie nördlich von Boston.

Eine Region, so klein, dass man sie in einem Tag mit dem Auto umrunden könnte – und so abwechslungsreich, dass man auch nach Wochen noch längst nicht alles gesehen hat. Hier, im idyllischen Hinterhof der britischsten aller amerikanischen Großstädte, zeigt sich der Neuengland-Staat Massachusetts von seiner natürlichsten, geschichtsträchtigsten und – im wahrsten Sinne des Wortes – geschmackvollsten Seite. North of Boston: Das sind drei Regionen – die Nordküste, Cape Ann und Merrimack Valley – sowie fast vier Jahrhunderte uramerikanische Geschichte auf ein paar Dutzend Kilometern Länge.

Die Reise beginnt am weißen Sandstrand von Lynn/Nahant, einer schmalen Landzunge mit Blick auf die spektakuläre Skyline von Boston. Von hier aus geht es auf der Bundesstraße 1A nach Norden in Städte, die Manchester, Essex, Salisbury heißen und allein dadurch auf ihre britischen Gründer verweisen. Bereits nach wenigen Kilometern erreicht man Salem, eine Stadt, deren Name Synonym geworden ist für die Hexenhysterie, der im ausgehenden 17. Jahrhundert zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Hier fanden 1692 die berüchtigten Hexenprozesse statt, an die noch heute viele Orte in der Stadt erinnern. Im Salem Witch Museum finden sich unzählige Dokumente und Exponate aus der Zeit der Hexenjagd.

Es sind aber nicht nur die Hexenprozesse, die Salem zu einem der geschichtsträchtigsten Orte in North of Boston machen. Die kleine Hafenstadt war es, von wo aus wagemutige Händler dereinst aufbrachen, um ihr Glück auf den Westindischen Inseln, in Sumatra und in China zu suchen. Jene, die zurückkehrten, gehörten bald zu den ersten Millionären der USA. Das jährliche Seaport Festival erinnert immer wieder aufs Neue an die große Zeit des Hafens. Aber auch das war Salem: Ausgangsort für die Beutezüge von Neu-Englands Piraten – wie sie ihr Dasein fristeten, zeigt das New England Pirate Museum mit kolonialem Seehafen, Schmugglerhöhle und echtem Piratenschiff. Und schließlich steht hier das berühmte Haus mit den sieben Giebeln, das 1668 errichtet wurde und Nathaniel Hawthorn zu seinem gleichnamigen Roman inspirierte.

Paul Balthasar, XXL-News


USA
Der höchste Punkt von Texas
[lesen]
USA
Hawaii - Göttliche Spuren
[lesen]
USA
Kalifornien - tiefrote Trauben
[lesen]
USA
Las Vegas: Liebe auf den zweiten Blick
[lesen]
USA
Las Vegas: Shopping-Paradies in der Wüste
[lesen]
USA
Mythos Route 66
[lesen]
USA
Neuengland: Als würden die Bäume brennen
[lesen]
USA
Neuengland: Schnee XXL
[lesen]
USA
New York: Einmal durch die Wall Street
[lesen]
USA
Oregon: Edle Tropfen für Genießer
[lesen]
USA
Orlando: Dem Yeti auf der Spur
[lesen]
USA
Orlando: Der Park der Alligatoren
[lesen]
USA
Orlando: Eldorado für Rock-Fans
[lesen]
USA
Orlando: Mit Orca zu Tisch
[lesen]
USA
Wenn es Nacht wird in Orlando
[lesen]
USA
Yellowstone – zwischen dampfenden Gesiren und atemberaubender Wildnis
[lesen]

Diesen Beitrag drucken
Beitrag an einen Freund schicken


Realisierung: Markus Gerber - IT Consulting | Impressum und Kontakt
 Günstig fliegen!
 Air Berlin
 Brussels Airlines
 Condor
 LTURfly
 Opodo
 TUIfly
 Urlaub 2008
 ITS
 Jahn Reisen
 Neckermann
 Thomas Cook
 Tjaereborg
 TUI