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 Reisemagazin - Spanien
Gran Canaria: Sonne satt
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Foto: Patronato Turismo de Gran Canaria |
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Knapp 200 Kilometer vor der afrikanischen Küste und rund 1.100 Kilometer vom spanischen Festland entfernt, herrscht auf Gran Canaria ganzjährig ein ideales Klima mit Durchschnittstemperaturen von 20 Grad im Januar bis 26 von August bis Oktober bei jährlich 300 Sonnentagen und 23 Grad warmem Wasser. Kein Wunder, dass die abwechslungsreichste der sieben Kanareninsel gleichermaßen beliebt bei Nachtschwärmern wie Sportenthusiasten, bei Erholungssuchenden wie Familien.
Wie kein anderer Flecken der Insel verbindet Las Palmas Lebensfreude und Betriebsamkeit, Shopping, Strand- und Nachtleben. Hier geht es bunt und laut zu, und kaum ein Platz ist so angesagt wie die Clubs und Lokale entlang der Promenade, wo vom Abend bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert wird. Yuppies treffen sich im El 5 an der Plaza de la Victoria, Partyfreaks zieht es ins Toca-Toca, etwas smarter geht es im Pacha und Olimpia zu. Angesagtester Gayclub ist das "Heaven".
Die bekanntesten Strände liegen im Süden. An der Playa des Ingles ist Trubel Trumpf, entspannter geht es in San Augustin zu. Der dunkle Sand fällt sanft ab ins Meer, was besonders Familien und Kinder schätzen. Wahrzeichen des Strandes von Maspalomas sind der Leuchtturm El Faro und die berühmten Wanderdünen, die Dunas de Maspalomas, die sich bis zu einer Höhe von zehn Metern auftürmen.
Wer nach einem Sonnen- und Badetag eher Ruhe und Beschaulichkeit sucht, sollte den "Viera y Clavijo" besuchen, etwa sieben Kilometer von Las Palmas entfernt und mit 27 Hektar der größte botanische Garten Spaniens. Hier finden sich Pflanzen, die andernorts längst ausgestorben sind und nur auf den Kanarischen Inseln überlebt haben. Wohltuenden Schatten finden die Spaziergänger im beeindruckenden Lorbeerwald. Der Eintritt ist frei. Der Garten ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Wie die übrigen Kanareninseln ist auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs. Sehenswert: der Caldera de Tejeda, ein in der Inselmitte durch Kraterexplosionen entstandener Kessel von etwa 25 Kilometern Durchmesser, zugleich das Wahrzeichen des Eilands – und ein ideales Terrain für Kletterer, Wanderer und Biker, für die Helmpflicht besteht. Wen statt Fauna und Flora eher auf das Grün zieht, wird ebenso fündig. Auf Gran Canaria gibt es eine Vielzahl von Golfclubs, der angeblich schönste liegt im Norden, in der grünen in der Berglandschaft von Santa Brigida.
Alexander Bagnioli
Mehr Infos unter www.grancanaria.com
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