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Reisemagazin - Costa Rica

Grandiose Vielfalt

Gerade einmal so groß wie Niedersachsen, zählt Costa Rica zu den kleinsten Ländern Zentralamerikas. Doch der Reiz liegt im Detail: dampfende Regenwälder, weitläufige Strände, spektakuläre Sonnenuntergänge, die kosmopolitische Hauptstadt San José und nicht zuletzt die sympathischen Menschen machen das zwischen Nicaragua und Panama gelegene Land zu einer echten Attraktion.

In Costa Rica gibt es keine großen Entfernungen. So lässt sich an einem Tag, und manchmal sogar in einigen wenigen Stunden, unglaublich viel entdecken und erleben. Morgens in der Karibik baden, am Abend einen Sonnenuntergang am Pazifik bestaunen: kein Problem. In kurzer Zeit gelangt man von der sonnentrockenen guanacastekischen Savanne in die fruchtbare grüne Nordzone. Und wer vormittags durch den kühlen Nebelwald stapft oder die frische Bergluft auf fast 4.000 Meter Höhe genießt, kann nachmittags schon wieder auf Meeresspiegelniveau in tropischer Hitze bräunen.

Strände gibt es in Costa Rica in allen erdenklichen Variationen. Kein Wunder bei einem Land, das zwischen zwei Weltmeeren liegt. Die Pazifikküste erstreckt sich über mehr als 1.000 Kilometer, hin zur Karibik sind es etwas mehr als 200 Kilometer. Egal, ob nun hellsandiger, von Palmen gesäumter Traumstrand, verträumte Buchten oder belebte Zonen, Strände zum Tauchen, Schnorcheln oder Surfen - hier findet sich etwas für jeden Geschmack. Wer eine Vorstellung von der Vielfalt bekommen möchte, mietet am besten einen Wagen und entdeckt die verschiedenen Möglichkeiten beim "Beach Hopping" von Strand zu Strand.

Zu den schönsten Stränden zählen die des Nationalparks Manuel Antonio. Türkisblaues Wasser schwappt in sanften Wellen auf die hellsandigen Ufer von Playa Espadilla Sur und Playa Blanca, die zum Baden und Sonnen am besten geeignet sind. Die Vegetation des Dschungels reicht an vielen Stellen fast bis ans Meer. Auf den gut begehbaren Pfaden durch das satte Grün entdeckt man immer wieder Leguane, Waschbaren, Faultiere und die verspielten Kapuzineraffen. Neben unzähligen Kokospalmen gibt es hier auch den Manzanillobaum, zu dem man besser Abstand hält. Er ist giftig und sollte deshalb nicht berührt werden.

Das quirlige Herz Costa Ricas ist die Hauptstadt San José. Hier laufen alle Fäden zusammen. Das gilt nicht nur für Politik und Wirtschaft, sondern auch für die Kultur. Rund eine halbe Million Menschen lebt ind er von moderner Architektur zusehends geprägten Kapitale. Wer sich jedoch in die engen, nach einem Schachbrettmuster angelegten Straßen und Avenidas begibt, begegnet vielen bemerkenswerten historischen Gebäuden, etwa dem Nationaltheater an der Plaza de la Cultura oder dem unweit gelegenen Teatro Melico Salazar. Oasen der Ruhe sind die Stadtparks. Wichtigstes und weitläufigstes Grün der Stadt ist der Sabana-Park am westlichen Ende des Paseo Colón. Hier kann man im Schatten einer Palme von den überwältigenden Aromen der Flora verzaubern lassen.

Paul Balthasar, www.xxl-news.de

Schöne Bilder über Costa Rica finden Sie in unserer Bilddatenbank



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