 |
|
|
 |
 Reisemagazin - Türkei
Istanbul - an den Ufern des Bosporus
Istanbul, Stadt der Superlative, Millionenmetropole zwischen Orient und Okzident, Ort der unzähligen Eindrücke. Ganz besondere Perspektiven aber gewinnt man bei einer Schiffsfahrt auf dem Bosporus, der die Ufer Europas und Asiens voneinander trennt.
Die Fahrt beginnt an der Ausgangspunkt Anlegestelle Eminönü. Von dort aus passiert man eine Reihe spektakulärer Prachtbauten, angefangen mit dem beeindruckenden Dolmabahce-Palast mit seinen rund 600 Meter langen Mauern. Im Licht der Sonne erstrahlt die Marmorfassade des Ciragan-Palastes, der nach seiner Restauration ein Hotel beherbergt. Im polierten Stein, der sich über knapp 300 Meter erstreckt, spiegelt sich das Wasser des Flusses.
Wenig später erreicht das Schiff Ortaköy, die nächste Anlegestelle und zugleich Symbol der religiösen Toleranz in der Millionenstadt. In einträchtiger Nachbarschaft befinden sich hier eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche. Profan und voller Lebenslust geht es hier besonders an den Sonntagen zu, wenn Künstler und Trödler auf einem großen Straßenmarkt ihre Waren zum Kauf anbieten.
Den architektonischen Höhepunkt auf diesem Teil der Route markiert unzweifelhaft die Bosporus-Brücke, die, umrahmt von traditionellen Bauwerken, allein schon wegen ihrer progressiven Gestalt Aufmerksamkeit fordert. Sie ist eine der längsten Hängebrücken der Welt und verbindet Europa mit Asien. Der Beylerbeyi-Palast liegt auf der asiatischen Seite unweit des Brückenkopfes. Hinter dem Palast erhebt sich der Camlica-Hügel, von dort aus hat man einen herrlichen Blick über die Dächer von Istanbul.
Imposante Holzvillen aus osmanischer Zeit prägen hier die Gestalt des europäischen Ufers. Und überall begegnet man Zeugnissen der bedeutsamen Geschichte der einstmaligen Hauptstadt des oströmisch-byzantinischen und osmanischen Weltreiches, wie etwa wenige Kilometer weiter, wo sich an den Ufern die Festungen Anadolu Hisari und Rumeli Hisari gegenüberstehen. In Sichtweite befinden sich die Fundamente der zweiten Verbindung zwischen den beiden Kontinenten, der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke.
Vom Duatepe-Hügel auf der europäischen Seite genießt man eine herrliche Aussicht auf Brücke und Bosporus sowie die gefällige Architektur des einstigen Fischerdorfes Kanlica, heutzutage ein beliebter Wohnbezirk wohlhabender Istanbuler ist. Die Restaurants und Cafes am Ufer sind einen Besuch wert, doch mitunter muss man etwas länger Ausschau halten, bis man einen der begehrten Plätze erhält.
Nicht weniger einladend geht es entlang der Küstenstraße zwischen den Istanbuler Vororten Tarabya, Büyükdere und Sariyer zu mit einer Vielzahl von Tavernen, Fischlokalen und eleganten Restaurants. In Sariyer findet der größte Fischmarkt der Region statt, zugleich erweitert sich hier der Fluss und vereint sich mit dem Schwarzen Meer.
Paul Balthasar, www.xxl-news.de
 | Türkei Am Traumstrand von Kleopatra |  | Türkei Bodrum: Das St. Tropez der Ägäis |  | Türkei Der Zauber des Hamams |  | Türkei Einladendes Antalya |  | Türkei Istanbul - Die Schöne am Bosporus |  | Türkei Lykische Küste: Nightlife und Meer |  | Türkei Türkische Riviera: Atemberaubende Ansichten |  | Türkei Türkische Ägäis: Museum unter freiem Himmel |  | Türkei Von Sinop nach Trabzon |
Diesen Beitrag drucken
Beitrag an einen Freund schicken |
|
|
|
Hotelcheck!
|
|
Wenn schon Urlaub, dann in einem Hotel mit Top Bewertung. Bei uns finden Sie
Hotelbewertungen weltweit!
Hotelcheck
|
|