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 Reisemagazin - Frankreich
Aquatherapie à la francaise
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Foto: Maison de la France |
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Ein Jahrhundert Aquatherapie
Drei Meere, ein Ozean und viele Gewässer: Kein Wunder, dass die Franzosen etwas von Aquatherapie verstehen. Schon seit der Antike werden die Heilkräfte des Wassers in den Thermen weltweit gerühmt. Die Franzosen waren die Ersten, die vor mehr als einem Jahrhundert die Nutzung und Anwendung des Meerwassers in einem Thalassotherapie-Zentrum einführten. Mit großem Erfolg: Heute reist jährlich knapp eine Million Menschen aus dem In- und Ausland in eines der französischen Wellness-Zentren, um dort auszuspannen und sich einige Tage absolute Erholung zu gönnen.
Das Potenzial des Wassers
Sie tun gut daran, denn der Kontakt mit Wasser bereitet stets ein erstaunliches Vergnügen: Beim Eintauchen ins kühle Nass werden alle Bewegungen leicht, man fühlt sich viel gelenkiger und wird vor allen Dingen ganz entspannt. Die Flüssigkeit und die Frische des Wassers verleihen ein natürliches Lebensgefühl. Wasser kann jedoch noch viel mehr: Es öffnet die Poren und lässt wertvolle Mineralien in die Haut eindringen. Das erleichtert den Kreislauf, optimiert den Stoffwechsel und schwemmt Giftstoffe schneller aus.
Wasser ist nicht gleich Wasser
Meer-, Süß- oder Thermalwasser – jedes Nass hat seine Eigenheiten und bietet so Wohlfühlen auf unterschiedlichste Art. Die Thalassotherapie arbeitet mit Meerwasser und wird in der Regel in Zentren an der Küste angeboten. Dabei werden alle Ressourcen benutzt, die das Meer zu bieten hat: Salzwasser, Algen, Schlamm und sogar Sand. Hinzu kommt die Heilwirkung der jodhaltigen Meeresluft und des Klimas - am Ärmelkanal und Atlantik belebend und frisch, am Mittelmeer mild und erholsam.
Thermalismus und Balneotherapie
In den Gebirgsausläufern oder im grünen Herzen Frankreichs findet man die thermalen Kurorte, oft noch mit dem Charme der Belle Epoque. Sie sind ideal für sanfte Verwöhnurlaube, denn die Anwendungen mit dem Thermalwasser aus heißen Quellen und reich an natürlichem Plankton spenden regenerierende Kraft, sowohl äußerlich als auch innerlich. Die Aquatherapie mit Süßwasser schließlich wird in den Balneotherapie-Zentren angeboten, die sich oft im Herzen oder in nächster Umgebung sehenswerter Städte befinden. So lässt sich ein Wellness-Aufenthalt in doppelter Weise genießen - angenehmer City-Tourismus wird mit reichlich Entspannung kombiniert.
Wohlbefinden und Schönheit
Die Wasseranwendungen sind dabei so vielfältig wie die Bedürfnisse – von sanft rieselnd bis stark prasselnd ist alles dabei. Beim Sprudelbad gleiten Luft- und Gasblasen auf der Haut auf und ab und regen den Kreislauf an. Unterwasserstrahler sorgen beim Hydromassage-Bad für Wellen, die von den Füssen ausgehend den ganzen Körper entlang bis zum Nacken hochgleiten. Das hat sowohl stärkende als auch entspannende Wirkung. Bei der Unterwasserdusche wird der Körper unter Wasser mit Hochdruck massiert – ideal zur Förderung der Venendrainage. Und während der Berieselungs-Dusche wird der Körper zur Entspannung auf einem Tisch liegend mit Mikrostrahlern bespritzt. Für welche Therapie man sich auch entscheidet: Die Anwendungen sorgen allesamt dafür, dass man bestens erholt zurückkehrt.
Sabine Roth, www.xxl-news.de
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