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 Reisemagazin - Namibia
Faszination Etosha
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Bilder aus dem Etosha Nationalpark finden Sie in unserer Bilddatenbank! |
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Die Schätze der Natur für kommende Generationen bewahren. Dieser Gedanke ist in Namibia tief im Bewusstsein der Menschen verankert. Mittlerweile stehen rund 15 Prozent der gesamten Landesfläche unter Naturschutz - ein Areal, rund drei Mal so groß wie die Schweiz.
Viele der bedeutenden afrikanischen Groß- und Kleinwildarten haben hier einen Schutzraum gefunden und können in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Zahlreiche Naturparadiese entfalten ihre Pracht zu einem faszinierenden Erlebnis, das jeden Besucher in seinen Bann zieht. Der Etosha-Nationalpark im Norden des Landes ist wohl das bedeutendste Naturschutzgebiet Afrikas. Auf einer Fläche von rund 22.000 Quadratkilometern entfaltet sich ein geradezu paradiesisches Leben. Unzählige Tierarten, seltene Flora und eine grandiose Topographie bilden immer wieder aufs Neue Ensembles von atemberaubender Schönheit.
Zentrum des Nationalparks ist die so genannte Etosha-Pfanne. Die Geologen sind sich über die Entstehung des riesigen Beckens noch immer nicht einig: Wahrscheinlich handelt es sich ursprünglich um einen See, der vor mehr als zwölf Millionen Jahren entstand, als der Kunene-Fluss, heute Grenzfluss zu Angola, noch 200 Kilometer weiter südlich floss. Durch das Wandern des Flussbettes nach Norden verlor der See seinen natürlichen Zufluss und trocknete schließlich aus. Durch Erosion wurden über die Zeitläufe die oberen Bodenschichten abgetragen und die Senke mehr und mehr vertieft.
Die Etosha-Pfanne ist 129 Kilometer lang und misst an den breitesten Stellen rund 72 Kilometer. Heutzutage sind hier mehr als 100 Säugetier- und 340 Vogelarten Zuhause - etwa 3.000 Elefanten, 2.000 Giraffen, 2.000 Sträuße, 500 Löwen, 300 Nashörner und 30.000 Springböcke. Regen verwandelt die majestätische Ebene alljährlich in einen metertiefen See, der zahlreiche Wasservögel zum Nisten anlockt. Doch das lebensspendende Nass verdunstet schon bald wieder. Die zurück bleibenden Mineralstoffe und Salze bilden an vielen Stellen eine leuchtend helle und feste Kruste.
Am attraktivsten ist ein Besuch während der Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn die Temperaturen selten über 30 Grad steigen. Riesige Tierherden versammeln sich dann in der Morgen- und Abenddämmerung an den wenigen Wasserlöchern der Südseite des Sees - wunderbare Augenblicke im Einklang mit der Natur. Der Etosha-Nationalpark ist das ganze Jahr über geöffnet und bietet seinen Besuchern drei komfortable Camps: Okaukuejo, Halali und Namutoni.
Clemens Bergmann, www.xxl-news.de
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